Archiv 2009
Einladung zum PEFC CoC-Seminar
Der Deutsche Forstunternehmer Verband e.V. als Zertifikatsinhaber CoC nach PEFC und die CoC-Kordinierungsstelle des DFUV in Zusammenarbeit mit der LGA-InterCert lädt Sie zu den diesjährigen Schulungsseminaren nach Hannover bzw. nach Memmelsdorf ein:
PEFC CoC-Seminar
Hannover, Kronsberg-Hotel, (am Messeschnellweg hinter der ARAL-Tankstelle, Ostseite)
www.kronsberg.bestwestern.de, siehe: Lage/Umfeld
am Samstag den 12. September 2009 um 10:00 Uhr
Ausweichtermin:
PEFC CoC-Seminar
Mömmelsdorf bei Bamberg, Brauerei-Gasthof Höhn
am Samstag den 19. September 2009 um 10:00 Uhr
Dieses Seminar ist eine Pflichtveranstaltung für alle Teilnehmer an dem CoC-Rahmenvertrag nach PEFC des Deutschen Forstunternehmer Verbandes und der LGA-InterCert.
Hier finden Sie die offizielle Einladung durch unsere DFUV-Koordinierungsstelle mit allen nötigen Informationen zum Download.

Nissan passt Pick-Up-Angebot an
Nissan hat zum 1. Juni 2009
das Angebot seines Pick-Ups Navara überarbeitet und damit die
Position
seines allradangetriebenen Modells im Wettbewerb nochmals
gestärkt.
Während die Ausstattungsvariante XE mit einigen Produktdetails
eine
Aufwertung erhielt, wurde der Navara PLATINUM komplett und die
LE-Variante beim Navara King Cab aus dem Programm genommen.
Darüber
hinaus passt Nissan die Preise an und senkt diese über alle
Karosserie-
und Ausstattungsvarianten um 1.916,81* Euro - was einer Reduzierung von
bis zu 8,15% entspricht.
Insbesondere kleineren Handwerksbetrieben und Gewerbetreibenden, die besonders stark auf die Kosten achten müssen, kommt die neue Preisgestaltung entgegen. So ist der Navara King Cab XE nun schon zu einem Listenpreis ab 21.595,80* Euro und somit für Mitglieder im Deutschen Forstunternehmer-Verband bereits ab 17.492,60* Euro bei allen teilnehmenden NISSAN Partnern erhältlich.
Der Pick-Up Navara
überzeugt mit einer außergewöhnlichen
Kombination aus komfortablen
Fahreigenschaften und hohem Nutzwert. Für den Antrieb des
Pick-Ups
sorgt ein 2,5-Liter-Turbodieseltriebwerk mit einem
Common-Rail-Einspritzsystem. Der Vierzylinder leistet 126 kW/171 PS und
entwickelt bereits ab 2.000 Umdrehungen ein maximales Drehmoment von
403 Nm. Der Allradantrieb des Navara ist während der Fahrt
zuschaltbar
und stellt eine ausgeglichene (50:50 Prozent) Drehmomentverteilung
zwischen Vorder- und Hinterachse her. Im Normalfall fährt der
Navara
mit Heckantrieb.
Insbesondere die Ladepritsche des Pick-Up begeistert seine Fahrer. Dank der Gardemaße – die Mindestbreite zwischen den Radhäusern liegt bei 1,13 Meter; die Länge der Ladefläche beträgt bis zu 1.860 Millimeter – kann der Navara auch sehr sperrige Güter aufnehmen.
*Nettopreis zzgl. MwSt.
Hier gibt es das Angebot zum Download.

Ausführliche Informationen über die Gruppenzertifizierung für PEFC und FSC, Tarifverträge und das COMFOR-Projekt
Besuchen Sie auch unsere anderen Verbandsseiten und nutzen Sie die ausführlichen Informationen über Chain of Custody (CoC) Produktkettensicherung, die Gruppenzertifizierung des DFUV für PEFC und FSC. Informieren Sie sich über aktuelle Tarifverträge auf den Seiten der AfL Niedersachsen e. V.. Des Weiteren erhalten Sie einen Überblick Über das COMFOR-Projekt – eine Werkzeugsammlung für Forstunternehmen um die krankheitsbedingten Kosten bei der mechanischen Waldarbeit zu verringern.

Forstunternehmen sind Dienstleister und rangieren nicht unter Land- und Forstwirtschaft
Frau Schwalje von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH, Mainz, stellt das Programm der Mittelstandsförderung in Rheinland-Pfalz vor. Forstunternehmen sind gewerbliche Unternehmen (KMU) und somit förderfähig. Weitere Informationen zum Förderprogramm Mittelstand stellen wir Ihnen als PDF oder PowerPoint Präsentation zum Herunterladen im Servicebereich zur Verfügung.

Informationsveranstaltung am 09. Juli 2009, Simmern
Herr Becker von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH, Mainz, stellt ein Maßnahmenprogramm der Landesregierung zur schnellen Hilfe für Unternehmen und Beschäftigte in der aktuellen Finanzkrise vor. Im Anschluss präsentiert Herr Becker verschiedene Arten und Möglichkeiten von Bürgschaften für den Mittelstand. Die Präsentationen bieten wir Ihnen im Servicebereich als PDF oder PowerPoint zum Herunterladen an.
Nächster Termin:
PEFC CoC-Seminar
Hannover, Kronsberg-Hotel, (am Messeschnellweg hinter der ARAL-Tankstelle, Ostseite)
www.kronsberg.bestwestern.de, siehe: Lage/Umfeld
am Samstag den 12. September 2009 um 10:00 Uhr
Dieses Seminar ist eine Pflichtveranstaltung für alle Teilnehmer an dem CoC-Rahmenvertrag nach PEFC des Deutschen Forstunternehmer Verbandes und der LGA-InterCert. Die offizielle Einladung erfolgt durch unsere DFUV-Koordinierungsstelle von Frau Riedesel. Bitte planen Sie diesen Termin ein. Es gibt am Samstag, den 19. September 2009 in Mömmelsdorf bei Bamberg noch einen Ausweichtermin.
Nächster Termin:
PEFC CoC-Seminar
Mömmelsdorf bei Bamberg, Brauerei-Gasthof Höhn
am Samstag den 19. September 2009 um 10:00 Uhr
Dieses Seminar ist eine Pflichtveranstaltung für alle Teilnehmer an dem CoC-Rahmenvertrag nach PEFC des Deutschen Forstunternehmer Verbandes und der LGA-InterCert, die bei dem Seminar am 12. September nicht teilgenommen haben. Die offizielle Einladung erfolgte durch unsere DFUV-Koordinierungsstelle von Frau Riedesel.

Neue Schwellenwerte für öffentliche Aufträge
Im Zuge des aktuellen
Konjunktur-Programms der Bundesregierung sind die Wertgrenzen unterhalb
des EU-Schwellenwertes u.a. für Liefer- und Dienstleistungen
neu
festgesetzt worden:
"Zur Beschleunigung von investiven Maßnahmen werden angesichts der gegenwärtigen Wirtschaftskrise nachstehende Wertgrenzen mit ergänzenden Regelungen für die beschränkte Ausschreibung und die freihändige Vergabe festgelegt, bis zu denen Aufträge nach Nummern 2 und 3 ohne Begründung vergeben werden dürfen. Von besonderer Dringlichkeit i.S. des § 3 ...VOL/A ist generell auszugehen. Ferner sind die haushaltrechtlichen Grundsätze der Gleichbehandlung, Nichtdiskriminierung der Bieter und der Transparenz auch in jedem Vergabeverfahren unterhalb der EU-Schwellen zu beachten."
( 3.) Liefer- und Dienstleistungsaufträge nach VOL/A - Beschränkte Ausschreibung und freihändige Vergabe: Bis zu einer Wertgrenze von 100.000 € (ohne Umsatzsteuer) dürfen ohne weitere Einzelbegründung Vergaben im Wege der beschränkten Ausschreibung vorgenommen werden. Dabei ist unter Hinweis auf die VOL/A-Regelungen die Teilnahme am Wettbewerb und zum Vergabevermerk zu achten. - Bei Kleinaufträgen nach VOL/A kann bis zu einem Gesamtwert von 500 € (ohne Umsatzsteuer) auch auf die sonst geforderten Regelungen verzichtet werden.
Angesichts der Absatzkrise wird diese Regelung bis zum 31.12.2010 begrenzt.

Bundesweite Aktion des DFUV – Wir sind doch nicht blöd !!............ oder ?
Mit dieser
Aktion will der DFUV und seine Landesverbände anhand von
Zahlen und
unterstützt durch eine Karikatur die Herren und Damen
Forstunternehmer/innen aufrütteln oder zu mindestens
nachdenklich
machen, wo es hinführen kann, wenn sich die derzeitigen
Einheitspreise
von 8,00 – 11,00 €/Fm
für die
hochmechanisierte Holzernte, unabhängig von
Stückmasse und sonstigen
Einsatzparametern, bundesweit festigen.
Alle genannten Zahlen sind Beispiele. Jeder Betrieb sollte mit seinen eigenen Zahlen rechnen und kalkulieren. Die niedersächsischen Richtpreise in der AfL-Broschüre mit der beigefügten CD bieten Ihnen ein hervorragendes Werkzeug. Nutzen Sie das!
Nach der reinen Volkswirtschaftslehre sind Preise Mutmaßungen über das, was andere (die Kunden) bezahlen wollen oder können. – Das dürfte in unseren Fällen eine andere Grundlage haben: Sie haben Ihr Unternehmen und Ihre Angebote so zu strukturieren, dass alle anfallenden Kosten klar und deutlich erkannt und berechnet werden, also in den jeweiligen Preis einfließen unter Berücksichtigung von Gewinnerwartung, Abschreibung und Risiko-Abdeckung usw.
Alle Parameter, vor allem die Berücksichtigung der Stückmasse sind wichtig: Ob es sich um die motormanuelle, die hochmechanisierte Holzernte, das Rücken, die Pflanzung, Astung oder fast alle anderen Forstarbeiten handelt. Das so genannte Stückmasse-Gesetz ist nicht auszuhebeln. – Es darf an 1989 erinnert werden, wie die AfL in einem Probeeinsatz von etwa 10.000 Fm Erfahrungen in der hochmechanisierten Holzernte mit Kurzholz-Rückung sammeln konnte. Unsere Basisdaten gründeten damals auf die Leistung, sprich Bäume/Fm je MAS. Diese gesammelten Daten waren damals mit den Erfahrungen der nds. Stützpunktforstämter Lüß und Göhrde die Grundlage der Erlass-Preise, die dann als Richtpreise in den AfL-Broschüren bis heute weiter entwickelt und weiter geführt wurden. An dieser bewährten Methode sollten wir festhalten. Außerdem wird dadurch – auch bei Mitarbeitern – ein Gefühl für Leistung entwickelt.
Oder >>> bestellen Sie die AfL-Broschüre mit vielen wichtigen Brancheninformationen.
Informationen zur Rückezug-Leistung...

Beim dritten Anlauf ein Bilderbuchstart
Die drei ersten Versuche
in den 1980er Jahren, in Rheinland-Pfalz einen
Forstunternehmer-Landesverband zu etablieren, waren jeweils im Sande
verlaufen. Doch die Neugründung am 14. September 2007
sieht
nach dem Beginn einer Erfolgsgeschichte aus. So der Eindruck
während
der Mitgliederversammlung in Rheinböllen im Hunsrück
am
7. August. Das jüngste Kind in der Verbandsfamilie
hat gut
laufen gelernt und erste Ziele erreicht.
Mit Referaten und Informationen zu aktuellen Themen erhielt die Mitgliederversammlung mehr den Charakter einer Seminar- und Arbeitstagung. Zur Verbandsentwicklung konnte der Vorsitzende Reinhard Michel bekanntgeben, daß der Zusammenschluß gut ein Jahr nach seiner Gründung schon 34 Mitglieder zählt. Nach außen kam ein fruchtbarer Gesprächsprozeß mit der Rheinland-Pfälzer Forstverwaltung in Gang. Darüber hinaus soll mit konsequenter Öffentlichkeitsarbeit Präsenz gezeigt und Selbstdarstellung betrieben werden.
Mehr lesen oder ausdrucken...

Es hat sich gelohnt!
Was macht eine erfolgreiche Verbandsarbeit aus? - Am Beispiel Rheinland-Pfalz ist das exemplarisch zu verdeutlichen. Seit Ende der 80er Jahre hat es drei Versuche einer Verbandsgründung gegeben, die alle drei nicht von Erfolg gekrönt waren, sondern leider von Hilflosigkeit, Führungsschwäche und mangelndem Arrangement der Vorstände geprägt waren. Daher war es ein Wagnis im Jahr 2007 einen erneuten Versuch zu wagen mit Kollegen, die schon einige Jahre Einzelmitglieder im DFUV waren. Allerdings war auch die Ausgangslage sehr viel günstiger. Gute und erfolgreiche Verbandsarbeit klappt nur, wenn es zu einem Dialog zwischen der Auftraggeber und der Auftragnehmerseite kommt, denn beide müssen ein elementares Interesse am gemeinsamen Erfolg haben. So wurde der Wunsch des Ministeriums für Umwelt und Forsten schon 2004 geäußert, einem kompetenten Gesprächspartner auf Seiten der Forstunternehmer zu haben.
Da ursprünglich
der
Gedanke geäußert wurde die Berufsvertretung
Rheinland-Pfalz und das
Saarland zusammen zu fassen, entschied man sich aufgrund der
völlig
verschiedenen Forstpolitik jeweils einen eigenen Verband zu
gründen.
Auch die AfL im Saarland e.V. ist ein
äußerst junger aber
erfolgreicher Berufsverband. Gemeinsam mit dem DFUV und den
Einzelmitgliedern wurden die Vorbereitungen für die
Verbandsgründung in
Rheinland- Pfalz erfolgreich in Angriff genommen. Nach verschiedenen
Treffen in den folgenden Jahren, einer vorüber gehenden
Arbeitgruppe
RLP im DFUV und der breiten Werbung engagierter Mitglieder konnte zu
der Gründungsversammlung am 14. September 2007
eingeladen
werden, der Forstunternehmer Verband Rheinland-Pfalz e.V.
(FUV RLP) war geboren. Sehr schnell wurde dieser beim
Vereinsregister Bad Kreuznach eingetragen. Ein aktiver Vorstand und
interessierte Mitglieder sorgen immer für den nötigen
Druck unter dem
Kessel.
Schon im Vorfeld wurden Vertreter der Forstunternehmer zu verschiedenen Arbeitsbesprechungen vom Ministerium eingeladen. Als Teil der Umstrukturierung der Forstverwaltung sollten auch die Rahmenbedingungen für den Unternehmereinsatz neu formuliert werden – die AGB-Forst – wie diese landläufig bezeichnet wird (Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Durchführung von Forstbetriebsarbeiten im Staatswald des Landes Rheinland-Pfalz). Die Vertreter der heimischen Forstunternehmer und dann später als Vorstandsmitglieder des FUV RLP konnten erfolgreich die Interessen der Branche einbringen.
Neben diesen sehr umfangreichen, die Interessen beider Partner berücksichtigenden Rahmenbedingungen, konnte kürzlich eine sogenannte Basistabelle für die Preisfindung für die Langholzbringung offiziell in Kraft gesetzt werden. Als sehr bemerkenswert und (in deutschen Forsten) nicht alltäglich bezog MR Hans-Dietrich Hoffmann (MUF) aus Mainz anlässlich der Podiumsdiskussion des Forstunternehmertages auf der KWF-Tagung in Schmallenberg ungewohnt klar Position, die heimischen Forstunternehmer auch in der gegenwärtigen Absatzkrise nicht im Regen stehen zu lassen.
Hans-Jürgen Narjes, DFUV-Vorsitzender

Preisgestaltung oder Preisdiktat?
Wir treten als
Berufsverband für gerechte Preise ein, d.h. für
Preise, die einer
soliden Nachkalkulation standhalten. Dieses Unterfangen kann nur
funktionieren, wenn die Einsichtigen, die Leistungsträger der
Branche
mitmachen. Preisdiziplin vereint mit echter Kosten- und Nachkalkulation.
Wird nachkalkuliert? Wenn man oft Preise (über Buschfunk und von Mitbewerbern) hört, mag man daran zweifeln. Die Quittung wird mit Sicherheit nicht lange auf sich warten lassen. Bei einer stetigen Teuerung der Betriebsmittel und der Maschinen, Preise unter Kalkulationspreis anzubieten, ist wirtschaftlicher Selbstmord. Wer Fremdkapital als Betriebsmittel einsetzt, wird sich der Zensierung (1-18) beim Rating stellen müssen und das bedeutet nun einmal eine gute Note und anständige Bilanzen.
Selbst unter dem Gesichtspunkt, dass die neue Generation der Forstmaschinen mit gutem Personal besetzt, eine erheblich höhere Leistung hat, muss der errechnete MAS-Satz gesichert sein. Es gibt viele Beispiele, bei denen es gelungen ist, durch gemeinsames Vorgehen, sich nicht ausnehmen zu lassen. In diese Richtung sollten unsere gemeinsamen Anstrengungen zielen. Bei der immer größer werdende Vergabe- und Auftragsmenge an leistungskräftige und schlagkräftige Unternehmer, wird sich als einzige Chance des wirtschaftlichen Überlebens für kleinere Betriebe das gemeinsame Auftreten am Markt durch Bieter- und Arbeitsgemeinschaften sein. Das wiederum setzt Zusammenarbeit und Vertrauen voraus. Voraussetzung dafür wird ein Umdenken in einer Branche sein müssen, die weitgehend von Misstrauen geprägt ist. Es wird sich lohnen, neue Wege zu gehen!
Wer sich dem Preisdiktat – von welcher Seite auch immer – unterwirft, hat nicht nur seine unternehmerische Freiheit eingebüßt, sondern ist zum Werkzeug Dritter geworden.

Billig – willig – willenlos – chancenlos !
Sind Richtpreise sinnvoll?
Immer wieder wird
diskutiert, ob Richtpreise bzw. Richtpreistabellen sinnvolle
Hilfsmittel für die Preisgestaltung sind oder ob man sich
willenlos den
Vorgaben der Auftraggeberseite beugen soll. Diese Frage kann aus den
jahrelangen Erfahrungen nur mit einem eindeutigen
„JA“ beantwortet
werden. Es werden damit gleich mehrere Bereiche abgedeckt:
1. Wenn man so etwas als Berufsverband über lange Zeit praktiziert und aktualisiert, werden sich diese Richtpreise als ein Preisniveau etablieren und somit Richtschnur eines kalkulierten Preises sein. Der sogenannte Marktpreis wird dann einen Maßstab haben. Es wird sich sehr schnell die Vergleichbarkeit ergeben.
2. Für einen Berufsverband hat es weiter den Vorteil, dass er sich aktiv in die Preisfindung einmischt und seinen Mitgliedern damit Unterstützung und Hilfen gibt, ohne sich des Vorwurfes von Preisabsprachen gefallen lassen zu müssen.
3. Außerdem werden die Richtpreise eines Berufsverbandes mit der Zeit, wenn sie dann seriös kalkuliert, dokumentiert und publiziert werden, auch von offiziellen Stellen, wie z.B. dem Landesrechnungshof, anerkannt und als Vergleichsdaten akzeptiert und heran gezogen. Es muss niemand, auch die Verwalter öffentlicher Belange nicht mehr sogenannte Ausschreibungen erfinden, um Preise für bestimmte Arbeiten zu ermitteln, so wie das in vielen Bundesländern immer noch erfolgt.
Hans-Jürgen Narjes
Einladung zum PEFC CoC-Seminar
Der Deutsche Forstunternehmer Verband e.V. als Zertifikatsinhaber CoC nach PEFC und die CoC-Kordinierungsstelle des DFUV in Zusammenarbeit mit der LGA-InterCert lädt Sie zu den diesjährigen Schulungsseminaren nach Hannover bzw. nach Memmelsdorf ein:
PEFC CoC-Seminar
Hannover, Kronsberg-Hotel, (am Messeschnellweg hinter der ARAL-Tankstelle, Ostseite)
www.kronsberg.bestwestern.de, siehe: Lage/Umfeld
am Samstag den 12. September 2009 um 10:00 Uhr
Ausweichtermin:
PEFC CoC-Seminar
Mömmelsdorf bei Bamberg, Brauerei-Gasthof Höhn
am Samstag den 19. September 2009 um 10:00 Uhr
Dieses Seminar ist eine Pflichtveranstaltung für alle Teilnehmer an dem CoC-Rahmenvertrag nach PEFC des Deutschen Forstunternehmer Verbandes und der LGA-InterCert.
Hier finden Sie die offizielle Einladung durch unsere DFUV-Koordinierungsstelle mit allen nötigen Informationen zum Download.

Nissan passt Pick-Up-Angebot an
Nissan hat zum 1. Juni 2009
das Angebot seines Pick-Ups Navara überarbeitet und damit die
Position
seines allradangetriebenen Modells im Wettbewerb nochmals
gestärkt.
Während die Ausstattungsvariante XE mit einigen Produktdetails
eine
Aufwertung erhielt, wurde der Navara PLATINUM komplett und die
LE-Variante beim Navara King Cab aus dem Programm genommen.
Darüber
hinaus passt Nissan die Preise an und senkt diese über alle
Karosserie-
und Ausstattungsvarianten um 1.916,81* Euro - was einer Reduzierung von
bis zu 8,15% entspricht.Insbesondere kleineren Handwerksbetrieben und Gewerbetreibenden, die besonders stark auf die Kosten achten müssen, kommt die neue Preisgestaltung entgegen. So ist der Navara King Cab XE nun schon zu einem Listenpreis ab 21.595,80* Euro und somit für Mitglieder im Deutschen Forstunternehmer-Verband bereits ab 17.492,60* Euro bei allen teilnehmenden NISSAN Partnern erhältlich.
Der Pick-Up Navara
überzeugt mit einer außergewöhnlichen
Kombination aus komfortablen
Fahreigenschaften und hohem Nutzwert. Für den Antrieb des
Pick-Ups
sorgt ein 2,5-Liter-Turbodieseltriebwerk mit einem
Common-Rail-Einspritzsystem. Der Vierzylinder leistet 126 kW/171 PS und
entwickelt bereits ab 2.000 Umdrehungen ein maximales Drehmoment von
403 Nm. Der Allradantrieb des Navara ist während der Fahrt
zuschaltbar
und stellt eine ausgeglichene (50:50 Prozent) Drehmomentverteilung
zwischen Vorder- und Hinterachse her. Im Normalfall fährt der
Navara
mit Heckantrieb.Insbesondere die Ladepritsche des Pick-Up begeistert seine Fahrer. Dank der Gardemaße – die Mindestbreite zwischen den Radhäusern liegt bei 1,13 Meter; die Länge der Ladefläche beträgt bis zu 1.860 Millimeter – kann der Navara auch sehr sperrige Güter aufnehmen.
*Nettopreis zzgl. MwSt.
Hier gibt es das Angebot zum Download.

Ausführliche Informationen über die Gruppenzertifizierung für PEFC und FSC, Tarifverträge und das COMFOR-Projekt
Besuchen Sie auch unsere anderen Verbandsseiten und nutzen Sie die ausführlichen Informationen über Chain of Custody (CoC) Produktkettensicherung, die Gruppenzertifizierung des DFUV für PEFC und FSC. Informieren Sie sich über aktuelle Tarifverträge auf den Seiten der AfL Niedersachsen e. V.. Des Weiteren erhalten Sie einen Überblick Über das COMFOR-Projekt – eine Werkzeugsammlung für Forstunternehmen um die krankheitsbedingten Kosten bei der mechanischen Waldarbeit zu verringern.

Forstunternehmen sind Dienstleister und rangieren nicht unter Land- und Forstwirtschaft
Frau Schwalje von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH, Mainz, stellt das Programm der Mittelstandsförderung in Rheinland-Pfalz vor. Forstunternehmen sind gewerbliche Unternehmen (KMU) und somit förderfähig. Weitere Informationen zum Förderprogramm Mittelstand stellen wir Ihnen als PDF oder PowerPoint Präsentation zum Herunterladen im Servicebereich zur Verfügung.

Informationsveranstaltung am 09. Juli 2009, Simmern
Herr Becker von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH, Mainz, stellt ein Maßnahmenprogramm der Landesregierung zur schnellen Hilfe für Unternehmen und Beschäftigte in der aktuellen Finanzkrise vor. Im Anschluss präsentiert Herr Becker verschiedene Arten und Möglichkeiten von Bürgschaften für den Mittelstand. Die Präsentationen bieten wir Ihnen im Servicebereich als PDF oder PowerPoint zum Herunterladen an.
Nächster Termin:
PEFC CoC-Seminar
Hannover, Kronsberg-Hotel, (am Messeschnellweg hinter der ARAL-Tankstelle, Ostseite)
www.kronsberg.bestwestern.de, siehe: Lage/Umfeld
am Samstag den 12. September 2009 um 10:00 Uhr
Dieses Seminar ist eine Pflichtveranstaltung für alle Teilnehmer an dem CoC-Rahmenvertrag nach PEFC des Deutschen Forstunternehmer Verbandes und der LGA-InterCert. Die offizielle Einladung erfolgt durch unsere DFUV-Koordinierungsstelle von Frau Riedesel. Bitte planen Sie diesen Termin ein. Es gibt am Samstag, den 19. September 2009 in Mömmelsdorf bei Bamberg noch einen Ausweichtermin.
Nächster Termin:
PEFC CoC-Seminar
Mömmelsdorf bei Bamberg, Brauerei-Gasthof Höhn
am Samstag den 19. September 2009 um 10:00 Uhr
Dieses Seminar ist eine Pflichtveranstaltung für alle Teilnehmer an dem CoC-Rahmenvertrag nach PEFC des Deutschen Forstunternehmer Verbandes und der LGA-InterCert, die bei dem Seminar am 12. September nicht teilgenommen haben. Die offizielle Einladung erfolgte durch unsere DFUV-Koordinierungsstelle von Frau Riedesel.

Neue Schwellenwerte für öffentliche Aufträge
Im Zuge des aktuellen
Konjunktur-Programms der Bundesregierung sind die Wertgrenzen unterhalb
des EU-Schwellenwertes u.a. für Liefer- und Dienstleistungen
neu
festgesetzt worden:"Zur Beschleunigung von investiven Maßnahmen werden angesichts der gegenwärtigen Wirtschaftskrise nachstehende Wertgrenzen mit ergänzenden Regelungen für die beschränkte Ausschreibung und die freihändige Vergabe festgelegt, bis zu denen Aufträge nach Nummern 2 und 3 ohne Begründung vergeben werden dürfen. Von besonderer Dringlichkeit i.S. des § 3 ...VOL/A ist generell auszugehen. Ferner sind die haushaltrechtlichen Grundsätze der Gleichbehandlung, Nichtdiskriminierung der Bieter und der Transparenz auch in jedem Vergabeverfahren unterhalb der EU-Schwellen zu beachten."
( 3.) Liefer- und Dienstleistungsaufträge nach VOL/A - Beschränkte Ausschreibung und freihändige Vergabe: Bis zu einer Wertgrenze von 100.000 € (ohne Umsatzsteuer) dürfen ohne weitere Einzelbegründung Vergaben im Wege der beschränkten Ausschreibung vorgenommen werden. Dabei ist unter Hinweis auf die VOL/A-Regelungen die Teilnahme am Wettbewerb und zum Vergabevermerk zu achten. - Bei Kleinaufträgen nach VOL/A kann bis zu einem Gesamtwert von 500 € (ohne Umsatzsteuer) auch auf die sonst geforderten Regelungen verzichtet werden.
Angesichts der Absatzkrise wird diese Regelung bis zum 31.12.2010 begrenzt.

Bundesweite Aktion des DFUV – Wir sind doch nicht blöd !!............ oder ?
Mit dieser
Aktion will der DFUV und seine Landesverbände anhand von
Zahlen und
unterstützt durch eine Karikatur die Herren und Damen
Forstunternehmer/innen aufrütteln oder zu mindestens
nachdenklich
machen, wo es hinführen kann, wenn sich die derzeitigen
Einheitspreise
von 8,00 – 11,00 €/Fm
für die
hochmechanisierte Holzernte, unabhängig von
Stückmasse und sonstigen
Einsatzparametern, bundesweit festigen.Alle genannten Zahlen sind Beispiele. Jeder Betrieb sollte mit seinen eigenen Zahlen rechnen und kalkulieren. Die niedersächsischen Richtpreise in der AfL-Broschüre mit der beigefügten CD bieten Ihnen ein hervorragendes Werkzeug. Nutzen Sie das!
Nach der reinen Volkswirtschaftslehre sind Preise Mutmaßungen über das, was andere (die Kunden) bezahlen wollen oder können. – Das dürfte in unseren Fällen eine andere Grundlage haben: Sie haben Ihr Unternehmen und Ihre Angebote so zu strukturieren, dass alle anfallenden Kosten klar und deutlich erkannt und berechnet werden, also in den jeweiligen Preis einfließen unter Berücksichtigung von Gewinnerwartung, Abschreibung und Risiko-Abdeckung usw.
Alle Parameter, vor allem die Berücksichtigung der Stückmasse sind wichtig: Ob es sich um die motormanuelle, die hochmechanisierte Holzernte, das Rücken, die Pflanzung, Astung oder fast alle anderen Forstarbeiten handelt. Das so genannte Stückmasse-Gesetz ist nicht auszuhebeln. – Es darf an 1989 erinnert werden, wie die AfL in einem Probeeinsatz von etwa 10.000 Fm Erfahrungen in der hochmechanisierten Holzernte mit Kurzholz-Rückung sammeln konnte. Unsere Basisdaten gründeten damals auf die Leistung, sprich Bäume/Fm je MAS. Diese gesammelten Daten waren damals mit den Erfahrungen der nds. Stützpunktforstämter Lüß und Göhrde die Grundlage der Erlass-Preise, die dann als Richtpreise in den AfL-Broschüren bis heute weiter entwickelt und weiter geführt wurden. An dieser bewährten Methode sollten wir festhalten. Außerdem wird dadurch – auch bei Mitarbeitern – ein Gefühl für Leistung entwickelt.
- Wie viel Bäume arbeite ich unter normalen
Verhältnissen in
der MAS z. B. bei einer Stückmasse von 0,30 bis 0,40 m/Baum
auf?
- Wie viel Fm rücke ich unter normalen
Verhältnissen z. B.
bei Industrieholz – 3,00 m lg. in der MAS? Wieviel Fm bei 3
oder 5
Sortimenten?
- Wie viel Bu.-Pflanzen (60 – 80) muss ich einbringen, um auf eine Leistung zu kommen, die ein normales Betriebsergebnis sichert und guten Lohn garantiert?
Oder >>> bestellen Sie die AfL-Broschüre mit vielen wichtigen Brancheninformationen.
Informationen zur Rückezug-Leistung...
Beim dritten Anlauf ein Bilderbuchstart
Die drei ersten Versuche
in den 1980er Jahren, in Rheinland-Pfalz einen
Forstunternehmer-Landesverband zu etablieren, waren jeweils im Sande
verlaufen. Doch die Neugründung am 14. September 2007
sieht
nach dem Beginn einer Erfolgsgeschichte aus. So der Eindruck
während
der Mitgliederversammlung in Rheinböllen im Hunsrück
am
7. August. Das jüngste Kind in der Verbandsfamilie
hat gut
laufen gelernt und erste Ziele erreicht.Mit Referaten und Informationen zu aktuellen Themen erhielt die Mitgliederversammlung mehr den Charakter einer Seminar- und Arbeitstagung. Zur Verbandsentwicklung konnte der Vorsitzende Reinhard Michel bekanntgeben, daß der Zusammenschluß gut ein Jahr nach seiner Gründung schon 34 Mitglieder zählt. Nach außen kam ein fruchtbarer Gesprächsprozeß mit der Rheinland-Pfälzer Forstverwaltung in Gang. Darüber hinaus soll mit konsequenter Öffentlichkeitsarbeit Präsenz gezeigt und Selbstdarstellung betrieben werden.
Mehr lesen oder ausdrucken...
Es hat sich gelohnt!
Was macht eine erfolgreiche Verbandsarbeit aus? - Am Beispiel Rheinland-Pfalz ist das exemplarisch zu verdeutlichen. Seit Ende der 80er Jahre hat es drei Versuche einer Verbandsgründung gegeben, die alle drei nicht von Erfolg gekrönt waren, sondern leider von Hilflosigkeit, Führungsschwäche und mangelndem Arrangement der Vorstände geprägt waren. Daher war es ein Wagnis im Jahr 2007 einen erneuten Versuch zu wagen mit Kollegen, die schon einige Jahre Einzelmitglieder im DFUV waren. Allerdings war auch die Ausgangslage sehr viel günstiger. Gute und erfolgreiche Verbandsarbeit klappt nur, wenn es zu einem Dialog zwischen der Auftraggeber und der Auftragnehmerseite kommt, denn beide müssen ein elementares Interesse am gemeinsamen Erfolg haben. So wurde der Wunsch des Ministeriums für Umwelt und Forsten schon 2004 geäußert, einem kompetenten Gesprächspartner auf Seiten der Forstunternehmer zu haben.
Da ursprünglich
der
Gedanke geäußert wurde die Berufsvertretung
Rheinland-Pfalz und das
Saarland zusammen zu fassen, entschied man sich aufgrund der
völlig
verschiedenen Forstpolitik jeweils einen eigenen Verband zu
gründen.
Auch die AfL im Saarland e.V. ist ein
äußerst junger aber
erfolgreicher Berufsverband. Gemeinsam mit dem DFUV und den
Einzelmitgliedern wurden die Vorbereitungen für die
Verbandsgründung in
Rheinland- Pfalz erfolgreich in Angriff genommen. Nach verschiedenen
Treffen in den folgenden Jahren, einer vorüber gehenden
Arbeitgruppe
RLP im DFUV und der breiten Werbung engagierter Mitglieder konnte zu
der Gründungsversammlung am 14. September 2007
eingeladen
werden, der Forstunternehmer Verband Rheinland-Pfalz e.V.
(FUV RLP) war geboren. Sehr schnell wurde dieser beim
Vereinsregister Bad Kreuznach eingetragen. Ein aktiver Vorstand und
interessierte Mitglieder sorgen immer für den nötigen
Druck unter dem
Kessel.Schon im Vorfeld wurden Vertreter der Forstunternehmer zu verschiedenen Arbeitsbesprechungen vom Ministerium eingeladen. Als Teil der Umstrukturierung der Forstverwaltung sollten auch die Rahmenbedingungen für den Unternehmereinsatz neu formuliert werden – die AGB-Forst – wie diese landläufig bezeichnet wird (Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Durchführung von Forstbetriebsarbeiten im Staatswald des Landes Rheinland-Pfalz). Die Vertreter der heimischen Forstunternehmer und dann später als Vorstandsmitglieder des FUV RLP konnten erfolgreich die Interessen der Branche einbringen.
Neben diesen sehr umfangreichen, die Interessen beider Partner berücksichtigenden Rahmenbedingungen, konnte kürzlich eine sogenannte Basistabelle für die Preisfindung für die Langholzbringung offiziell in Kraft gesetzt werden. Als sehr bemerkenswert und (in deutschen Forsten) nicht alltäglich bezog MR Hans-Dietrich Hoffmann (MUF) aus Mainz anlässlich der Podiumsdiskussion des Forstunternehmertages auf der KWF-Tagung in Schmallenberg ungewohnt klar Position, die heimischen Forstunternehmer auch in der gegenwärtigen Absatzkrise nicht im Regen stehen zu lassen.
Hans-Jürgen Narjes, DFUV-Vorsitzender

Preisgestaltung oder Preisdiktat?
Wir treten als
Berufsverband für gerechte Preise ein, d.h. für
Preise, die einer
soliden Nachkalkulation standhalten. Dieses Unterfangen kann nur
funktionieren, wenn die Einsichtigen, die Leistungsträger der
Branche
mitmachen. Preisdiziplin vereint mit echter Kosten- und Nachkalkulation.Wird nachkalkuliert? Wenn man oft Preise (über Buschfunk und von Mitbewerbern) hört, mag man daran zweifeln. Die Quittung wird mit Sicherheit nicht lange auf sich warten lassen. Bei einer stetigen Teuerung der Betriebsmittel und der Maschinen, Preise unter Kalkulationspreis anzubieten, ist wirtschaftlicher Selbstmord. Wer Fremdkapital als Betriebsmittel einsetzt, wird sich der Zensierung (1-18) beim Rating stellen müssen und das bedeutet nun einmal eine gute Note und anständige Bilanzen.
Selbst unter dem Gesichtspunkt, dass die neue Generation der Forstmaschinen mit gutem Personal besetzt, eine erheblich höhere Leistung hat, muss der errechnete MAS-Satz gesichert sein. Es gibt viele Beispiele, bei denen es gelungen ist, durch gemeinsames Vorgehen, sich nicht ausnehmen zu lassen. In diese Richtung sollten unsere gemeinsamen Anstrengungen zielen. Bei der immer größer werdende Vergabe- und Auftragsmenge an leistungskräftige und schlagkräftige Unternehmer, wird sich als einzige Chance des wirtschaftlichen Überlebens für kleinere Betriebe das gemeinsame Auftreten am Markt durch Bieter- und Arbeitsgemeinschaften sein. Das wiederum setzt Zusammenarbeit und Vertrauen voraus. Voraussetzung dafür wird ein Umdenken in einer Branche sein müssen, die weitgehend von Misstrauen geprägt ist. Es wird sich lohnen, neue Wege zu gehen!
Wer sich dem Preisdiktat – von welcher Seite auch immer – unterwirft, hat nicht nur seine unternehmerische Freiheit eingebüßt, sondern ist zum Werkzeug Dritter geworden.

Billig – willig – willenlos – chancenlos !
Sind Richtpreise sinnvoll?
Immer wieder wird
diskutiert, ob Richtpreise bzw. Richtpreistabellen sinnvolle
Hilfsmittel für die Preisgestaltung sind oder ob man sich
willenlos den
Vorgaben der Auftraggeberseite beugen soll. Diese Frage kann aus den
jahrelangen Erfahrungen nur mit einem eindeutigen
„JA“ beantwortet
werden. Es werden damit gleich mehrere Bereiche abgedeckt:1. Wenn man so etwas als Berufsverband über lange Zeit praktiziert und aktualisiert, werden sich diese Richtpreise als ein Preisniveau etablieren und somit Richtschnur eines kalkulierten Preises sein. Der sogenannte Marktpreis wird dann einen Maßstab haben. Es wird sich sehr schnell die Vergleichbarkeit ergeben.
2. Für einen Berufsverband hat es weiter den Vorteil, dass er sich aktiv in die Preisfindung einmischt und seinen Mitgliedern damit Unterstützung und Hilfen gibt, ohne sich des Vorwurfes von Preisabsprachen gefallen lassen zu müssen.
3. Außerdem werden die Richtpreise eines Berufsverbandes mit der Zeit, wenn sie dann seriös kalkuliert, dokumentiert und publiziert werden, auch von offiziellen Stellen, wie z.B. dem Landesrechnungshof, anerkannt und als Vergleichsdaten akzeptiert und heran gezogen. Es muss niemand, auch die Verwalter öffentlicher Belange nicht mehr sogenannte Ausschreibungen erfinden, um Preise für bestimmte Arbeiten zu ermitteln, so wie das in vielen Bundesländern immer noch erfolgt.
Hans-Jürgen Narjes






